Skifahren, spazieren, Schlitten fahren, lesen, bloggen. Alles Dinge, die ich in den Skiferien mache. Bis Mittwoch werde ich noch so meine Zeit in Davos verbringen. Nach dem Ski fahren habe ich nämlich auch reichlich Zeit zu lesen und zu bloggen. Also Vorhang auf für überfällige Mini-Rezensionen!


Daughter of the burning City – Amanda Foody

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und fand die ersten drei Seiten sehr anstrengend. Aber die ersten Seiten sind nie einfach und plötzlich lief alles wie geschmiert. Und die Geschichte nimmt an Fahrt auf. Daughter of the burning City hat alles: Diversität, eine spannende Mordaufklärung, Intrigen, Familienprobleme, eine absolut geniale Protagonistin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, und das Wichtigste: Die Magie. Auf jeder Seite ist die Magie von Gomorrah spürbar. Sie lauert zwischen den Zeilen, hinter jeder umgeblätterten Seite und ist da wenn man das Buch öffnet. Daughter of the burning city ist ein Fantasy Stand-Alone (Yay!) und ein absoluter Page Turner. Bitte mehr davon!

 

Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Alexandra Reinwarth

Dieser kleiner Ratgeber hier wird nicht euren Leben verändern, ihr werdet auch nicht die Erleuchtung eures Lebens haben und “AHA!” schreiend das Buch schliessen und zur Tat schreiten. Es gibt viel mehr einen Denkanstoss. Manchmal braucht es diese “Am Arsch vorbei”-Einstellung, um lockerer zu werden. Einige Tipps sind durchaus hilfreich, so miste ich nun meine Kleider, Bücher und Dekoartikel regelmässig aus und denke mir immer öfter “Am Arsch vorbei!” Ein Pickel mehr? Kann ich SO wirklich das Haus verlassen? Am Arsch vorbei, Olé! Ein wirklich humorvolles Buch mit ein paar guten Tipps darin für zwischendurch. Leseempfehlung!

 

Vielleicht Morgen  – Guillaume Musso

Zwar habe ich dieses Buch von Guillaume Musso innerhalb eines Tages gelesen, jedoch war ich nur wenig begeistert. Die Geschichte an sich war wirklich spannend, jedoch wurde es viel zu wirr. Einige Punkte in der Handlung fand ich mehr als unnötig und obendrein macht das ganz keinen Sinn. Ich bin ein grosser Fan von Zeitreisen und Parallelwelten, aber das hier ist nicht möglich. Es würde zu einem Zeitparadoxon führen und ist deshalb Zeitreisetechnisch nicht möglich. Das hat mich wahnsinnig gestresst und bin froh, dass ich das Buch nur ausgeliehen habe und kein Geld dafür ausgeben musste.

 

Sorry – Zoran Drvenkar

Ich LIEBE den Schreibstil von Zoran Drvenkar! Wie schon bei Still wechseln hier die Perspektiven von Kapitel zu Kapitel. So erfahren wir viel über den Täter, ohne genau zu wissen, wer er eigentlich ist. Bei Kapiteln wie “Du” ist oft nicht klar, wer es nun sein soll, da man als Leser direkt angesprochen wird. Sorry konnte mich voll und ganz überzeugen, die Handlung nimmt mit jeder Seite mächtig an Fahrt auf und natürlich gibt es auch diese typischen “Oh mein Gott was passiert hier gerade”-Momente, die man sich von Drvenkar gewohnt ist. Ich will jetzt sofort alle seine anderen Bücher lesen. Er ist zu recht einer meiner Lieblingsautoren.

 

Das Tagebuch der Anne Frank

An dem knapp 300 Seitigen Buch habe ich zwei Monate gebraucht. Die Erlebnisse von Anne Frank sind sehr bedrückend. Obwohl sie zu Beginn mit einer jugendlichen, beinahe kindlichen Leichtigkeit ihr Leben schildert, wird es immer ernster. Anne Frank schrieb in ihr Tagebuch nicht nur über das Leben im Hinterhof und die Erlebnissen im 2. Weltkrieg, sondern auch über die alltäglichen Probleme einer Teenagerin. Menstruation, Probleme mit der Familie und die erste Liebe. Man ist sich mit jeder gelesenen Seite bewusst wie diese Geschichte enden wird. Und das Grauen wird gerade wegen Annes alltäglichen Problemen umso ernster und bedrückender.


Und wenn ihr mich jetzt entschuldigt: Meine Bücher rufen nach mir. Aktuell lese ich “Scythe” von Neal Shusterman und ich beginne noch “Herr der Ringe” von J.R.R. Tolkien.

Kennt ihr eines der vorgestellten Bücher oder habt eines davon allenfalls schon gelesen?

Written by Julia

    4 Kommentare

  1. Jill von Letterheart Februar 5, 2018 at 7:52 pm Antworten

    Liebe Julia,

    Die Beiträge zu Kurzrezensionen finde ich ja immer super!
    Mit Daughter of the Burning City hast du mich auf jeden Fall motiviert, das muss bald von der Wunschliste befreit werden!

    Liebste Grüße ❤ Jill

    • Julia Februar 6, 2018 at 4:40 pm Antworten

      Hey Jill
      Ich finde solche Kurzrezensionen auch ganz angenehm und hilft sehr den Rezensionsstapel ruckartig zu verringern 😀
      Daughter of the burning City ist wirklich unglaublich! Ich glaube das Buch wird dieses Jahr auch auf Deutsch erscheinen, müsste aber nachschauen unter welchem Titel und bei welchem Verlag.
      Liebe Grüsse
      Julia

  2. Janna | KeJas-BlogBuch Februar 5, 2018 at 3:32 pm Antworten

    Ich mag es ja, zwischendurch auch mal Kurzmeinungen zu mehreren Bücher zu lesen – haben Kerstin & ich ja auch gern mal bei uns!

    Ich muss endlich einen Zoran lesen!

    “Scythe” liegt noch ungelesen bei mir, aber Mareike schwärmt ja regelrecht von dem Buch, sodass es nicht mehr allzu lange auf dem SuB liegen bleibt

    Du bist doch aber noch im Ski-Urlaub oder nicht? Wenn ja, viel Spaß noch!

    Und auch hier nochmal: ich fand euer Video toll und dein Akzent!! <3

    • Julia Februar 6, 2018 at 4:39 pm Antworten

      Liebe Janna
      Ich finde solche Kurzrezensionen ebenfalls ganz erfrischend und schnell zu lesen 🙂
      Und Zoran Drvenkar kann ich dir wirklich nur ans Herz legen! Ein genialer Autor!
      “Scythe” mag ich bisher ganz gerne, obwohl ich erst Kapitel 8 zu Ende gelesen habe. Ich kenne bereits zwei andere Bücher von Neal Shusterman, welche mir sehr gut gefallen haben, deshalb hoffe ich Sycthe bleibt weiterhin so spannend.
      Morgen geh ich wieder nach Hause, bis dahin habe ich noch etwas Zeit zum Spazieren, Ski fahren und lesen.
      Das ist wirklich süss von dir, vielen Dank 😀 Es hat Spass gemacht das Video zu drehen, obwohl ich es gefühlte zehnmal drehen musste bis nicht jedes zweite Wort “Ehm” oder “öhm” war 😀
      Liebste Grüsse
      Julia

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