“Mit Freude stelle ich euch hier eines meiner Lieblingsbücher vor! Ich bin einfach hin und weg von dem Buch! Es hat mich gleich vom ersten Satz an mitgerissen und die Seiten flogen nur so dahin! Es ist ein einfach ein wahnsinns Buch mit tollen Charakteren, die man gleich ins Herz schliesst.”

Mit diesen Worten habe ich 2014 die Rezension zu Tahereh Mafi Ich fürchte mich nicht begonnen, die ihr >hier< nachlesen könnt. Seit genau drei Jahren war die Reihe nun ganz oben auf meiner Liste der Lieblingsbücher. Die Folgebände Rette mich vor dir und Ich brenne für dich fand ich genau so gut, auch wenn dazu keine Rezensionen existieren.

Drei Jahre später war es Zeit für einen Reread. Gemeinsam mit Emily und Katharina begannen wir Anfangs Oktober mit unserer kleinen Leserunde. Für Emily war es ebenfalls ein Reread, Katharina las das Buch zum ersten Mal. Werde ich wieder so begeistert sein? Was, wenn ich es nicht mehr mag? Kann es mich nochmals überzeugen? Ich hatte eine Menge Zweifel. Berechtigt, wie sich herausstellt.


Viele von euch vergleichen einen Reread von Harry Potter mit dem Gefühl nach Hause zu kommen. Man fühlt sich direkt wohl und man taucht wieder in diese wundervoll magische Welt ein. Als ich Ich fürchte mich nicht wieder begonnen habe zu lesen, kam es mir zwar durchaus bekannt vor, aber ich hatte das Gefühl ein komplett anderes Buch in den Händen zu halten. Kein nach Hause kommen, kein Wohlfühlen, keine magische Welt. Einfach ein “Oh Himmel wo bin ich hier gelandet”.

Juliette war für mein 16 jähriges Ich ein Vorbild. Sie hat so viel Wut in sich und könnte Menschen so einfach wehtun, aber sie tut es nicht. Diese Stärke muss man ihr wirklich hoch anrechnen. Oder wie ich es in den Worten von damals meinte:

“Sie will niemanden verletzten, denn so ein Mensch ist sie nicht. Ihr Charakter ist durch und durch gut, nur schon der Gedanke daran, dass sie jemanden schaden müsste, schreckt sie ab. Ich hätte diese Selbstbeherrschung nicht und deshalb finde ich Juliette eine geniale Protagonistin.”

Sie besitzt wirklich eine tolle Charakterstärke und in bestimmten Situationen dachte ich mir immer wieder, ja, Juliette ist ein starker Charakter. Aber ich habe immer wieder grosse Probleme mit ihr. Auch mit Adam und Warner. Lasst mich erklären wieso.

Und das soll gesund sein?

Juliette fühlt sich zu Adam hingezogen, weil er sie berühren kann. Dass sie sich in ihn verliebt ist vorprogrammiert. Man kann 17 Jahre lang niemanden berühren und dann kommt ein Kerl, der es kann. Es ist völlig verständlich wieso sich die beiden zueinander hingezogen fühlen und gerade Juliette so starke Gefühle entwickelt. Jetzt kommt das grosse ABER. Juliette wird von Warner aus der Anstalt weggebracht und holt sie zu sich in den Militär-Stützpunkt. Egal welche ominöse Charakterentwicklung Warner in den nächsten zwei Bänden noch durchmacht, aber hier in Band eins ist er ein komplettes Arschloch.

Er will Juliette besitzen, sie für seine Zwecke missbrauchen und will ihre Kräfte zu seinem Vorteil nutzen. Er verliebt sich in Juliette, behandelt sie aber wie sein Haustier. Sie darf nur mit ihm essen, nur mit ihm sprechen. Und er denkt wirklich, ja er ist wirklich überzeugt davon, dass Juliette auch Gefühle für ihn hat. Juliette sagt das zwar nie offen, aber sie ist irgendwie fasziniert von ihm. Hallo Stockholm-Syndrom!

Fairerweise muss man allerdings sagen, dass ich 2014 Warner auch nicht mochte. Ich mochte ihn bis Band 3 nicht, bis irgendein Plottwist sein “wahres” Ich zum Vorschein brachte. Allerdings habe ich jetzt die Kurzgeschichte Zerstöre mich aus Warners Sicht gelesen und nope, ich mag ihn nicht. Er denkt ER sei der Einzige auf dieser Welt der Juliette versteht. Nur ER weiss was gut für sie ist, ER ist der Richtige für sie. Vielleicht hätte ER auch einfach mal Juliette fragen können? Oder von seinem Ego-Trip mal einen Gang runterfahren und sich überlegen, ob er Juliette wirklich kennt. Newsflash: Tut er nicht. Er hat keinen blassen Schimmer von ihr oder was in ihrem Kopf vorgeht.

Adam ist allerdings kein Stück besser als Warner und genau so besitzergreifend. Er nutzt Juliettes Situation schamlos aus und die beiden enden gefühlt in jedem Kapitel unter der Dusche. Beispielsweise startet Warner mal ein krankes Experiment mit Juliette, in dem sie ihre Kräfte benutzen muss. Sie ist völlig fertig deswegen, emotional aufgelöst und kann nicht mehr klar denken. Was macht unser Love Interest dagegen? Mit ihr reden oder sie umarmen? Neeeinnn, er beginnt sie einfach zu küssen und steckt sie unter die Dusche! Yay!

Taheres Mafi Schreibstil aka pure Dramatik

2014 war ich ganz verliebt in Mafis Schreibstil. Durchgestrichene Sätze und viele Metaphern, mein 16 jähriges-Ich war hin und weg. Beim Reread gefiel mir Mafis Schreibstil noch immer, besonders die durchgestrichenen Sätze finde ich ein tolles, wenn auch gewöhnungsbedürftiger Stilmittel.

Was mir jedoch erst jetzt auffiel: Die Dramatik. Jeder Satz, jeder Gedanke von Juliette ist zu tiefst dramatisch. Sätze wie “Seine Wimpern gleichen gesponnenen Goldfäden in Flammen” fand ich damals super romantisch und wunderschön, heute bekam ich einen Lachanfall. Was zu Geier soll das eigentlich bedeuten? Vielleicht liegt es daran, dass ich Realist bin und momentan etwas gegen die Liebe an sich habe,  aber ich habe nie Wimpern mit gesponnenen Goldfäden die in Flammen stehen verglichen. Hört sich schmerzhaft an.

Ein weiteres Stilmittel sind die ständigen Wiederholungen. Wiederholungen finde ich gut und schön, man kann so wichtige und gute Sätze nochmals verwenden und es verleiht dem Ganze ein gewisse Dramatik. ABER wenn man auf jeder zweiten Seite liest, dass die Vögel nicht mehr fliegen, dann fühle ich mich langsam etwas dumm. Ja die Vögel fliegen nicht mehr. Wir haben es verstanden, es ist alles super tragisch und du hast noch so etwas wie Hoffnung, we get it.


Ich war bei jeder Seite kurz davor das Buch abzubrechen und in die Tonne zu kloppen. Ich kann wirklich verstsehen wieso ich es damals so mochte. Ich fürchte mich nicht hat mir damals sehr geholfen ein bisschen Selbstvertrauen zu erlangen (wieso auch immer) und ich mochte es einfach. Juliette war meine persönliche Superheldin und ich wollte so sein wie sie.

Jetzt, drei Jahre später, hat sich meine Meinung drastisch geändert. Es gehört nicht mehr zu meinen Lieblingsbüchern. Ich und meine Ansichten, meine persönlichen Werte und Moral haben sich geändert. Es ist ganz normal, wenn man Dinge die man damals mochte jetzt nicht mehr so super cool findet. Allerdings bin ich doch etwas geschockt, wie sehr sich meine Meinung verändert hat.

Nach diesem Fiasko werde ich nun noch kritischer bei Rereads sein. Besonders wenn so viel Zeit dazwischen liegt. Die Angst dass mir das Buch nicht mehr gefällt, ist so stark wie nie zuvor.

Was sind eure Erfahrungen mit Rereads? Wurdet ihr enttäuscht oder wart ihr genau so begeistert?

 

Written by Julia

    23 Kommentare

  1. The Printrovert November 29, 2017 at 3:34 pm Antworten

    Hey Julia!
    Das Format ist super cool, ist wirklich interessant zu sehen, wie andere sich mit der Zeit verändert haben.
    Ich lese wirklich selten Bücher nochmal, weil ich einfach noch so viele andere lesen möchte und quasi “keine Zeit vergeuden” will. Und ich habe auch wirklich Angst, dass es mir genauso geht wie dir und dass ich das gute Gefühl an ein Buch verliere, nur weil ich mich verändert habe.
    Glaube wenn man jünger ist fällt einem wirklich vieles nicht auf. Außerdem hat man auch einfach noch nicht soooo viel gelesen und nicht den großen Vergleich zu anderen guten Büchern, weswegen vielleicht gerade Probleme beim Schreibstil nicht so auffallen. Ich bin als Germanistin leider sowieso schon ultra kritisch geworden und ich weiß nicht, ob mir alle meine Lieblingsbücher heute noch so gefallen würden 😀

    Liebste Grüße,
    Celine

    • Julia November 30, 2017 at 9:30 pm Antworten

      Hey Celine
      Deinen Bedenken kann ich dir leider nur zustimmen. Einerseits will man wirklich die Zeit nutzen um andere Bücher zu entdecken, jedoch kann es gut sein, dass man ein total schreckliches Buch liest und so seine Zeit “vergeudet”. Lieblingsfilme schaue ich auch mehrmals an und sie gefallen mir immer wieder aufs neue, wieso dann auch nicht mit den Büchern versuchen?
      Ich sehe es aber gleich wie du. Wir lesen mehr und vor allem auch kritischer, weshalb wohl viele Bücher, die ich vor drei oder vier Jahren gelesen habe mir jetzt nicht mehr gefallen würden. Das ist zwar schön und gut, schliesslich zeigt es unsere Entwicklung, andererseits ist es wirklich schade um die guten Erinnerungen daran.
      Liebste Grüsse und eine schöne Restwoche
      Julia

  2. munderoon November 19, 2017 at 10:33 am Antworten

    Hallo Julia,

    Super interessant! Ich hab noch nie etwas von Tahereh Mafi gelesen und fand es sehr interessant deinen Spiegel davon zu sehen. 😊 Viele Bücher von vor ein paar Jahren sehen wir ja jetzt als sehr problematisch und ich frage mich mittlerweile, ob wir das mit den Büchern, die wir momentan lesen wohl in ein paar Jahren auch so sehen…? Zumindest wissen Autoren ganz genau, wie sie einer bestimmten Leserschaft in einer bestimmten Phase zuschreiben müssen. Sehr interessant und fast psychologisch 🤔
    Gutes Review! 😊

    Liebe Grüße,
    Tabi

    • Julia November 19, 2017 at 6:39 pm Antworten

      Hi Tabi <3
      Ich denke Autoren richten sich nach einer Zielgruppe und schreiben dann das Buch möglichst passend für diese Zielgruppe. Denn sie müssen das Marketing auch entsprechend voran treiben und das wird etwas schwierig, wenn es keine bestimmte Zielgruppe dafür gibt.
      Nach diesem Reread habe ich wirklich Angst davor, dass meine jetzigen Lieblingsbücher mich in ein paar Jahren nicht mehr überzeugen können. Ich finde es zwar schön wenn sich mein Lesehorizont erweitert, allerdings schmerzt es mich doch ein bisschen wenn man Lieblingsbücher "verliert" und nach dem Reread nicht mehr so toll findet.
      Liebe Grüsse und eine wundervolle Woche
      Julia

      • munderoon November 19, 2017 at 6:48 pm Antworten

        Das kann ich gut verstehen, aber vielleicht sehen wir sie dann einfach als Lebensabschnittsliteratur? Das macht sie zwar immer noch “verloren”, aber zumindest wissen wir, dass sie uns zu einem Zeitpunkt in unserem Leben begeistern konnten. So behält man sie doch gleich viel lieber in Erinnerung, oder? 😊

  3. Katharina November 18, 2017 at 9:28 am Antworten

    Mir hat unsere Leserunde super super viel Spaß gemacht, auch wenn ich bzgl des Buches und seiner Charakter SEHR zwiegespalten bin… Also irgendwas stört mich! Das zweite Buch habe ich noch liegen, mal sehen, wann ich das lese 😀
    Ich würde mich freuen, wenn wir mal wieder was gemeinsam lesen 🙂

    • Julia November 19, 2017 at 6:31 pm Antworten

      Hey Katharina!
      Ich fand unsere Leserunde auch sehr schön und mir hat der Austausch ebenfalls viel Spass gemacht. Vielleicht haben wir ja gleiche Bücher auf unserem SuB rumliegen, die wir mal zusammen lesen können? 🙂
      Liebste Grüsse
      Julia

  4. Elena November 17, 2017 at 11:01 am Antworten

    Ich glaube, das ist ein generelles Problem, was allerdings verstärkt im Bereich Young Adult und bei dann nicht mehr jugendlichen Lesern auftritt. Aber auch als nicht mehr ganz so junge Leserin beim ersten Mal denke ich paar Jahre später oftmals wesentlich kritischer. Ich schiebe das auf die gestiegene Leseerfahrung und damit verbunden stärkere Reflexion. Was ja nichts Schlechtes ist 🙂

    • Julia November 19, 2017 at 6:25 pm Antworten

      Selbstreflexion und Leseerfahrung sind zwei super Dinge und wirklich nichts schlechtes, allerdings ist es schade wenn man ein früher heissgeliebtes Buch plötzlich gar nicht mehr mag und so Angst hat andere Bücher zu rereaden. Zumindest habe ich etwas Respekt davor 😀
      Liebe Grüsse
      Julia

  5. Nicole November 17, 2017 at 9:32 am Antworten

    Hallo Julia, danke für den spannenden Beitrag! Ich finde die Idee richtig klasse, Bücher zu rereaden und neue und alte Gedanken miteinander zu vergleichen.

    Ich persönlich habe ein paar wenige Bücher, die ich regelmäßig rereade. Das sind “Graceling” und “Fire” von Kristin Cashore (“Die Beschenkte” und “Die Flammende” auf Deutsch).
    Mit Graceling begann für mich vor ca. sechs Jahren der Einstieg in die YA Fantasy. Ich war beim ersten Lesen hin und weg (meiner Meinung nach ist die love story einer der besten überhaupt) und ich lese die beiden Bücher jedes Jahr ein- bis zweimal. Und jedes Mal entdecke ich neue Aspekte, die mir vorher noch nicht aufgefallen sind und die ich jetzt super interessant finde.
    Ich finde, ich kriege dadurch einen Bezug zu meinen Vergangenheits-Ichs und kann meine eigene (besonders moralische) Entwicklung sehen, so wie du das auch beschrieben hast. Ein sehr augenöffnendes Gefühl, wie ich finde! Und Selbstreflexion ist sehr wichtig.

    Ganz liebe Grüße
    Nicole

    • Julia November 19, 2017 at 6:19 pm Antworten

      Liebe Nicole
      Da hast du recht, es ist wirklich spannend zu sehen wie sich die eigenen Gedanken zu einem Buch verändern und wie man seine Meinung ändern kann. Selbstreflexion ist gut und wichtig, allerdings finde ich es in diesem Falle sehr schade, dass ich dadurch ein Buch “verloren” habe.
      Umso schöner ist es natürlich wenn man wie du Bücher mehrmals lesen kann und immer neue Dinge feststellt. Plötzlich mag man einen anderen Charakter, beginnt die Motive zu verstehen oder schaut die ganze Handlung mit anderen Handlung an. Diese Entwicklung ist wirklich super und es freut mich, dass du ein Buch gefunden hast dass dich selbst nach mehrmaligem Lesen noch immer super findet! 🙂
      Liebe Grüsse
      Julia

  6. jacquysthoughts November 15, 2017 at 6:55 pm Antworten

    Super interessant, wie sich deine Meinung da geändert hat. Ich habe das Buch vor kurzem zum ersten Mal gelesen und fand es wirklich nur mittelmäßig, aber vielleicht bin ich einfach nicht mehr Teil der Zielgruppe? Ich habe nie etwas anderes als völlig beigeisterte Meinungen gehört, aber alle anderen haben das Buch auch damals gelesen als es rauskam und waren entsprechend jünger. Vielleicht ist es einfach so ein Buch, was einem aus der erwachseneren Perspektive nicht mehr so gut gefällt. So würde es mir mittlerweile auch mit einem Haufen Bücher gehen, die ich früher gelesen habe.
    Schon schade, dass dir die guten Erinnerungen an das Buch jetzt “kaputt gemacht” wurden. Aber schon besser, als wenn du es weiter als Lieblingsbuch weiterempfiehlst, obwohl du aus heutiger Sicht gar nicht mehr dahinter stehst.

    • Julia November 16, 2017 at 7:38 pm Antworten

      Hey Jacquy!
      Ich bin auch überrascht von meinem starken Meinungswechsel. Es ist nun einfach wirklich schade, dass ich ein Lieblingsbuch verloren habe. Andererseits gibt es noch so viele tolle Bücher, eins von denen schafft es bestimmt die Lücke, die “Ich fürchte mich nicht” bei mir hinterlassen hat, zu füllen 🙂
      Ich habe vor drei Jahren auch nur viel positives gehört, nur jetzt kommen ab uns zu ein paar negative Meinungen dazu. Es spricht wohl wirklich eine jüngere Altersgruppe an, jedoch habe ich selbst dann oft keine Probleme das Buch zu mögen. Die Zielgruppe für Percy Jackson ist auch ca. 13/14 Jahre, aber es lesen trotzdem haufenweise ältere Menschen und sind genauso begeistert.
      Liebste Grüsse
      Julia

      • jacquysthoughts November 17, 2017 at 9:01 pm Antworten

        Ich denke, wenn man jünger ist, sieht man einfach über viele Dinge hinweg, die eigentlich problematisch sind. Oder man lässt sich davon überzeugen, dass sie in den Büchern positiv dargestellt werden. Sowas macht ja schon viel aus. Wenn die Protagonistin vom Kerl schwärmt, obwohl er vorher was blödes gemacht hat, dann schließt man sich der Meinung vielleicht noch eher an, wenn man jünger ist. Mittlerweile fallen uns solche Dinge viel deutlicher auf, denke ich, und das wirkt sich entsprechend auf die Meinung aus.
        Dein Einwand mit der ZIelgruppe ist aber berechtigt. Vielleicht hat Percy Jackson einfach keine/weniger Inhalte die wir jetzt problematisch finden würden? Die Reihe muss ich noch lesen, muss ich zugeben. 😀

        • Julia November 19, 2017 at 6:27 pm Antworten

          Percy Jackson hat meiner Meinung nach keine problematischen Dinge, man lernt vieles über die griechische Mythologie und es enthält viel Sarkasmus, also lies auf jeden Fall mal rein 🙂

  7. Anna November 15, 2017 at 2:24 pm Antworten

    Hey Julia (:

    Ich habe dieses Jahr “Biss zum Morgengrauen” nach gut neun / zehn Jahren erneut gelesen und mir ging es da ganz genau wie dir: mein 13 jähriges Ich hat dieses Buch geliebt und in einem Jahr mehrmals gelesen. Mein 23jähriges Ich fand nicht nur Bella furchtbar anstrengend, sonder alles an der Geschichte. Allerdings habe ich damit schon gerechnet, weil ihr mich innerhalb von 10 Jahren nunmal stark verändert habe. Das gehört dazu.. Trotzdem habe ich die Reihe nicht aussortieren können, weil die Geschichte ein Teil meines Leselebens gewesen ist und irgendwo auch bleiben wird.
    Ich bin seitdem sehr vorsichtig mit rereads, weil ich eigentlich nicht noch einmal so etwas erleben möchte xD außer bei Harry Potter scheint das bisher nicht so gut zu laufen xD

    Liebe Grüße!
    Anna (:

    • Julia November 16, 2017 at 7:34 pm Antworten

      Liebe Anna
      Das tut mir leid, allerdings denke ich dass es vielen von uns bei “Biss zum Morgengrauen” so ergehen würde. Ich habe damals die Reihe geliebt und es war mein Wiedereinstieg in die Welt der Bücher. Allerdings sehe ich erst jetzt die vielen Fehler darin. Du hast also recht, eine Entwicklung gehört dazu und es ist auch schön zu sehen, dass man sich weiterentwickelt hat. Allerdings ist es schade, wenn man so ein geliebtes Buch nicht mehr so lieb hat.
      Deshalb bin ich jetzt umso skeptischer mit meinen Plänen, meine Lieblingsbücher zu rereaden. Es wäre wundervoll die Bücher nochmal zu lesen, jedoch habe ich nun umso grösser Angst davor, dass mir das Buch nicht mehr gefällt. 🙁
      Liebste Grüsse
      Julia

      • Anna November 17, 2017 at 9:36 am Antworten

        Kann ich total verstehen.. ich möchte kommendes Jahr gerne die Panem Trilogie noch einmal lesen und hoffe einfach, dass es mir weiterhin gut gefällt 😀 Diese Dystopie hat so viel in mir ausgelöst, dass es eigentlich nur gut sein kann.. aber sicher bin ich mir da auch nicht wirklich..
        Bei anderen Büchern wie bspw. der Edelstein Trilogie weiß ich, dass ich sie nicht nochmal lesen muss, weil sie mir mit Sicherheit nicht mehr so gut gefallen wird. Deshalb bleibt sie einfach als gute Erinnerung in meinem Regal stehen xD

        Liebe Grüße!
        Anna

        • Julia November 19, 2017 at 6:23 pm Antworten

          Ich drücke dir die Daumen, dass dich die Reihe beim zweiten mal auch noch überzeugen kann 🙂 Ich denke bei der Edelstein Trilogie geht es mir ähnlich wie dir, früher habe ich sie geliebt, aber heute würde ich wohl anderes darüber denken.
          Liebste Grüsse
          Julia

          • Anna November 20, 2017 at 10:39 am

            Danke, das hoffe ich wirklich auch sehr (:

            Liebe Grüße!

      • Katharina November 18, 2017 at 9:31 am Antworten

        Hey ihr beiden!
        Ich habe die Biss-Bücher erst relativ spät gelesen und fand Bella ab Band 2 spätestens mega nervig. Die Frau hatte eine keine Hobbys außer Kerle anschmachten… Habt ihr das auch so empfunden?
        Am Ende war ich so weit, dass ich gehofft hatte, beide Kerle lassen sie im Stich… Upsi!
        Liebe Grüße
        Katharina

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