Von der Robert Langdon Reihe reizte mich Inferno am meisten, weswegen ich nur dieses eine Buch lesen wollte. Allerdings schaffte es Brown mich so zu überzeugen, dass ich die anderen Bände auch noch lesen will. Unter den 26 Bücher aus dem Büchertausch war auch Illuminati mit dabei und dank der Sub den Sommer Challenge habe ich mich an dieses Buch gewagt. Aber konnte mich Dan Brown erneut überzeugen oder war es ein riesen Flop? Hält der Thriller das, was er verspricht?


Klappentext

Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

Kurz-Info

• Autor: Dan Brown
• Übersetzer: Axel Merz
• Verlag: Bastei Lübbe
• Seiten: 736
• ISBN: 79 8-3-404-77000-5
• Genre: Thriller
• Reihe: Robert Langdon, Band 1


zur Story

Illuminati beginnt wahnsinnig zäh. Brown beginnt bereits zu Beginn möglichst viel in die Geschichte reinzupacken und so wird man mit Fakten zur Kirche, CERN und Illuminati beinahe überrannt. Ich schaffte es kaum mehrere Kapitel nacheinander zu lesen und musste das Buch deshalb oft weglegen, um meine Gedanken zu ordnen. So verlor ich leider relativ schnell die Lust am Buch und musste mich etwas zwingen weiterzulesen.

Nach mehreren 100 Seiten nahm die Geschichte jedoch an Fahrt auf und wurde spannend. Die zweite Hälfte des Buches konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wollte endlich wissen, wer hinter dem Ganzen steckt. Ich hatte meine Theorien, aber Dan Brown wäre nicht Dan Brown, wenn er diese Theorien mit ständigen Plottwists nicht ständig über den Haufen schmeissen würde. Allerdings wurde es mir mit den Plottwists auch mal zu bunt, besonders gegen Ende des Buches wurde es mir zu surreal.

Was ich aber auch hier an Dan Brown sehr schätze und mag ist seine Art und Weise, wie er Kunstwerke und geschichtliche Ereignisse geschickt in die Story hineinverwebt. Wusstet ihr beispielsweise, dass Luzifer buchstäblich übersetzt “Bringer des Lichts” heisst? Und dass angeblich zu den Illuminati Menschen wie Gallileo Galilei angehörten? Genau solche “Was?” und “Ach echt?” Momente liebe ich beim Lesen und davon gibt es Illuminati mehr als genug.

Fazit

Ich habe mir von Illuminati mehr erhofft. Statt einen konstant steigenden Spannungsbogen war es eher eine Achterbahnfahrt. Super spannend, dann wieder sterbenslangweilig, Spannung pur, in die Länge gezogene Szenen, Spannung und ein Übermass an Plottwists. Illuminati konnte mich nicht voll und ganz überzeugen, aber ich werde die Robert Langdon Reihe auf jeden Fall weiterlesen. Schliesslich habe ich bereits alle Bücher im Regal stehen und ich mag Browns Schreibstil sehr und lerne auch etwas in seinen Büchern.

Weitere Meinungen zum Buch:
Time and Tea

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Written by Julia

    3 Kommentare

  1. Lena September 30, 2017 at 5:35 pm Antworten

    Ich liebe Dan Brown! Besonders die ganzen Symbole und das unnütze Wissen xD
    Illuminati fand ich aber auch nicht so gut, vor allem, weil diese ganze Illuminaten-Sachen doch mehr als fragwürdig ist. Auf sein neues Buch Origin freue ich mich aber sehr.

    Liebe Grüße,
    Lena

    • Julia Oktober 1, 2017 at 1:44 pm Antworten

      Liebe Lena
      Ich liebe dieses “unnütze” Wissen, es ist einfach super wie man bei seinen Büchern etwas mitnehmen und lernen kann 🙂 Bevor ich Origin lese, muss ich noch seine anderen Bücher lesen, mit meiner noch nicht ganz auskurierten Leseflaute greife ich momentan lieber zu dünneren Büchern.
      Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag
      Julia

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