Hallo ihr Lieben

Ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachten oder habt die Zeit zumindest gut überstanden. Falls ihr Weihnachten nicht feiert, hoffe ich, dass ihr auch so eine schöne Zeit hattet 🙂

Seit Oktober habe ich mir ein Buchkaufverbot auferlegt, dass sich auch bis Februar hinziehen wird. Ich habe das Verbot nur gebrochen, um anderen Bücher als Geschenke zu kaufen. Da ich wusste dass ich auf Weihnachten Lesenachschub bekommen werde, machte ich mich daran meinen SuB von damals 20 Bücher abzubauen. Dank Weihnachten ist der Stand aber schon wieder auf 18 gewachsen. So entdeckte ich auf meinem Stapel dieses Fantasy Buch und ich muss sagen, dass ich keine Ahnung habe woher ich es habe. Ich wusste zwar, dass es in meinem Regal war, aber die Herkunft ist mir schleierhaft.


Klappentext

Einst reisten Vertreter der einzelnen Nationen auf die geheimnisvolle Insel Ji, als Delegation der weisesten Männer und Frauen. In den Tiefen der Insel, so erzählt man sich, gerieten sie in ein Felslabyrinth – und verschwanden spurlos. Jahr für Jahr treffen sich nun ihre Nachkommen am Eingang des Labyrinths, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Denn was hat es mit der Insel Ji wirklich auf sich? Als schliesslich ein Nachkomme nach dem anderen grausamen Mördern zum Opfer fällt, machen sich die letzten sechs unter ihnen – darunter eine Magierin und ein Junge, der eine aussergewöhnliche Gabe in sich trägt – auf, um das magische Geheimnis von Ji zu lüften …

Kurz-Info

• Autor: Pierre Grimbert
• Verlag:  Heyne
• Seiten: 356
• Genre: High Fantasy
• Reihe: die Magier Band 1


zur Story

Die Geschichte fängt sehr spannend an. Uns wird die Sage der Weisen erzählt, wie sie auf dBildergebnis für die magier gefährten des lichtsen Seltsamen Nol stiessen und dieser sie auf die Insel Ji führte, auf der etwas wundersames geschah. Was genau, erfahren wir aber nicht, da die Weisen nach ihrer Rückkehr nichts erzählen und manche Geheimnisse mit ins Grab nehmen. Zwischen der Erzählung werden wir wieder in die Gegenwart gerissen und erleben Ermordungen an verschiedenen Personen. Ich war sofort neugierig und konnte es kaum erwarten weiter zu lesen. Was geschah in jeder geheimnisvollen Nacht mit den Weisen? Wer bringt die Nachkommen von ihnen um und wieso? Was verbirgt sich auf der Insel Ji?

Ich machte mir immer Gedanken, was auf der Insel lauern würde und wie das Rätsel lösen. Zu meiner Enttäuschung spielten nur die letzten paar Seiten auf der Insel selbst ab, der Rest war eher ein Umherwandern, andere Leute finden, Dörfer entdecken und bloss nicht sterben.

Was mich sehr irritierte war die Abwesenheit der Magie. Der Titel ist zwar „die Magier“, aber viel Magie ist in diesem Buch nicht vorhanden. Es gibt zwar den ein oder anderen Charakter, der ein bisschen Magie im Blut hat und beispielsweise mit Tieren sprechen kann, aber das wars dann schon. Das ging so weit, dass ich stellenweise sehr perplex war, wenn jemand etwas Magie anwendete. Das kommt ungefähr zwei Mal vor. Aber Hauptsache man nennt die Reihe „die Magier“.

Schreibstil

Auf den Rezensionen auf Goodreads wird oft der Schreibstil bzw. die Übersetzung bemängelt. Bei diesem Reihe handelt es sich wohl um einen Französischen Beststeller und vor allem die englisch Lesenden klagen über die Übersetzung. Stellenweise ist die Übersetzung wohl wirklich nicht so treffend, aber im grossen und ganzen ist es wirklich angenehm zu lesen. Zwischendurch hätte es ruhig etwas mehr Action vertragen können.

Charaktere

Zu Beginn lernen wir viele verschiedene Charaktere kennen, die nach wenigen Seiten schon einen grausamen Tod finden. Aus den vielen Namen, Ländern, Herkunft und Geschichte kristallisierten sich allmählich die Hauptfiguren aus. Léti, Corenn, Yan und Grigan begleiten wir durch das ganze Buch hindurch, während Bowbaq und Rey eher in den Hintergrund treten.
Dank dem Schreibstil erfährt man die Gedanken jedes Charakters und kann sich so in alle hineinversetzten. Léti ging mir oft auf die Nerven, da sie nicht wirklich zur Handlung beitrug und erst gegen Ende hin wirklich etwas machte. Auch Corenn war oft m Hintergrund, da man viel mehr von Yan erfährt. Rey kommt erst später wieder vor und bei ihm ist man sich nie sicher, was man an ihm hat. Bowbaq fand ich allerdings super, da er mich etwas an Hagrid aus Harry Potter erinnert. Ein zwei Meter grosser Mensch mit buschigem Bart, der mit Tieren Gedanken austauschen kann und es verabscheut zu kämpfen. Da klingelt doch was. 😀

Fazit

In diesem Reihenauftakt bleiben viele Geheimnisse ungeklärt, was aber hoffentlich in den Folgebändern nachgeholt wird. Die Geschichte beginnt sehr spannend, allerdings rückt das Geheimnis von Ji im Rest des Buches sehr in den Hintergrund, was ich sehr schade fand. Dafür gibt es abwechslungsreiche Charaktere, die aber nicht alle wirklich notwendig für die Handlung erscheinen. Cover und Name sind bisher sehr unpassend, da es weder um Magier geht und auch keine blaue Kristallstöcke darin vorkommen. Vielleicht wird dass aber in den nächsten Bänden thematisiert. Alles in allem war das Buch in Ordnung für einen Reihenauftakt, aber es bleibt deutlich Luft nach oben.xo-Julias-300x120

 

Written by Julia

    4 Kommentare

  1. Elizzy Dezember 28, 2016 at 8:02 am Antworten

    Ich finde es auch eher seltsam, wenn der Titel oder das Cover so gar nichts mit der Geschichte zu tun haben. Hoffe das dich die Folgebände besser unterhalten können.
    Wünsche dir noch einen ganz schönen Tag!

    • Julia Dezember 28, 2016 at 2:55 pm Antworten

      Hey Elizzy, ich mag es auch überhaupt nicht, sowas ist einfach immer irreführend und es täuscht den Leser. Das Schiff passt auch nicht wirklich zu der Geschichte, da sie nur einmal auf einem Meer sind 😀
      Liebe Grüsse
      Julia

  2. Isabella Dezember 27, 2016 at 3:32 pm Antworten

    Wie genial – ein Buch, dessen Herkunft ein Rätsel ist. 😀
    Ich bin um das Buch auch schon herumgeschlichen, da der Klappentext wirklich gut klingt – nach deiner Rezension bin ich etwas skeptischer. Vor allem ist es echt seltsam, dass kaum Magie vorkommt, so etwas mag ich gar nicht 😀 Da wird man ja als Leser total in die Irre gefühlt.
    Schön geschriebene Rezension! 🙂
    Alles Liebe,
    Isabella

    • Julia Dezember 27, 2016 at 5:22 pm Antworten

      Liebe Isabella
      Danke für deinen tollen Kommentar und das Kompliment <3 Es ist wirklich irreführend dass kaum Magie vorkommt, ich bin gespannt ob es sich bei Band 2 ändert. Lass es mich wissen falls du das Buch doch noch liest 🙂
      Viele Grüsse
      Julia

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