Der Titel und das Cover versprechen viel Sommerfeeling und genau das bekommt man auch. Familiendramen inklusive. Andere Blogger lobten dieses Buch ebenfalls und so fragte ich es kurzerhand als Rezensionsexemplar an und siehe da: Ich hatte Glück! „Sommer in St. Ives“ ist das perfekte Sommerbuch und ich hatte viel Freude damit.


Klappentext

Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …

Kurz-Info

• Autor: Anne Sanders
• Verlag: blanvalet
• Seiten: 416
• Genre: Roman


Zur Story

Die Geschichte spielt grösstenteils in der Gegenwart und ist aus der Sicht von Lola. Gemeinsam mit ihr entdecken wir das wunderschöne Städtchen St. Ives, in das ich mich sofort verliebt habe. Natürlich darf bei so einem sommerlichen Buch auch kein Sommerflirt oder ein Familiendrama fehlen, aber von diesen Dingen hat das Buch mehr als genug. Dank den vielen und durchaus sympathischen Charakteren werden wir in ein Sommerabenteuer entführt.

Einige Kapitel sind nicht aus der Perspektive von Lola, sondern erzählen Elviras Geschichte. Diese Kapitel spielen in der Vergangenheit, als Elvira zum ersten Mal in St. Ives ist. Genau diese paar Seiten waren sehr wertvoll, denn so bekam man einen Einblick in Elviras Vergangenheit. So konnte man ihre Handlungen viel besser nachvollziehen. Lolas Grossmutter fand ich zu Beginn des Buches schrecklich selbstsüchtig. Erst durch ihre eigenen Kapitel lernte ich sie besser zu verstehen und ich schloss sie schlussendlich doch in mein Herz.

Schreibstil

Anne Sanders hat sich in mein Herz geschrieben! Die Seiten flogen nur so dahin und durch die kleinen Geheimnisse der Charaktere schaffte sie es immer Spannung aufzubauen. Dank der verrückten Familie gibt es viel Dramen, jedoch war es nie zu viel. In manchen Büchern wird man von lauter Plottwists und klischeehaften Streitereien geradezu erwürgt, aber in „Sommer in St. Ives“ hat alles sein Gleichgewicht. Auch das Ende fand ich sehr schön und genau passend für so eine Geschichte.

Fazit

„Sommer in St. Ives“ konnte mich definitiv überzeugen. Ja es hat viel Drama, dafür sind die Charaktere umso witziger und sympathischer. Obwohl es viele Plottwits gibt, war es nie zu viel und man hatte Zeit die Geschehnisse zu verdauen. Allerdings hätte ich gerne mehr über Elvira und Lolas Grossvater erfahren. Er spielt eine wichtige Rolle im ganzen Buch, jedoch weiss man von ihm am wenigsten. Über solche Tatsachen kann ich aber gerne hinwegsehen, da mich das Buch positiv überrascht hat. 5 von 5 Punkten. Ein Must Read für den (Spät)Sommer.

Vielen Dank an Blanvalet für dieses Rezensionsexemplar!

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Written by Julia

    3 Kommentare

  1. Anya Juni 4, 2017 at 4:13 pm Antworten

    Hoi Julia,
    obwohl wir ja gänzlich unterschiedlich lesen, haben wir diesem Roman beide gelesen. Mir hat er auch sehr gut gefallen, schau mal hier: http://www.buecherinmeinerhand.ch/2016/05/sommer-in-st-ives-von-anne-sanders.html
    Liebe Grüsse
    Anya

    • Julia Juni 4, 2017 at 5:48 pm Antworten

      Hallo Anya
      Vielen Dank für deinen Link, da schau ich doch gleich mal vorbei 🙂 Darf ich deine Rezension verlinken?
      Liebe Grüsse
      Julia

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