Zeitreisen, super verrückte Charaktere, schönes Design und eine spannende Geschichte. Das alles ist Steins Gate. Innert kürzester Zeit verliebte ich mich in diesen Anime und er katapultierte sich zu meinen Lieblingsanimes. Wieso? Lasst es mich euch erklären.

Die Charaktere

Der Hauptcharakter Okarin ist ein selbsternannter verrückter Wissenschaftler und schreit das zu gerne in die Welt hinaus. Gefolgt von einem Bösewichtlachen. Ihr wisst schon was ich meine, dieses „Muhahahaha“ in tiefer, verrückter Stimme. Okarins Design mag ich sehr gerne, obwohl er die meiste Zeit nur ein weisses Shirt, schwarze Jeans und einen Laborkittel trägt. Der Laborkittel und zerzauste, schwarze Haare sind übrigens sein Markenzeichen und stehen ihm hervorragend.

Neben Okarin gibt es auch zahlreiche weitere Charaktere, die ich allesamt ins Herz geschlossen habe. Beispielsweise Kurisu, Okarins rothaarige „Assistentin“ gehört zu meinen Lieblingscharakteren. Und das nicht nur wegen ihren roten, langen Haaren und violetten Augen und ihrem Kleidergeschmack. Sie ist wahnsinnig intelligent und gehört in gewisser Hinsicht zu den klügsten Menschen, die es gibt. Trotzdem lässt sie sich von Okarin immer wieder provozieren, was zu lustigen Streitereien führt.

Mayuuri ist eine andere, liebenswürdige Figur. Sie wirkt oft abwesend, starrt an irgendeinen Punkt und hat von Wissenschaft überhaupt keine Ahnung. Gerade deshalb ist sie so wundervoll liebenswürdig. Man muss sie gern haben, es geht einfach nicht anders. Bei ihr überkam mich immer das Gefühl, sie in eine Decke zu wickeln und warme Schokolade anzubieten. Sie ist ein richtig kleiner cutie pie, den man von der Welt beschützen will.

Eigentlich gibt es keinen Charakter, den ich nicht liebe. Zwar gab es ab und zu jemanden, den ich nicht mochte, aber das wurde auch wieder wett gemacht.

Die Logik dahinter

Zeitreisen, Paralleluniversen, Zeitlinien. Mit diesen Themen beschäftigt sich dieser Anime. Genau mein Ding, da ich ein riesiger Doctor Who Fan bin und von Zeitreisen nicht genug bekommen kann. Sämtliche Zeitreisen, die in Steins Gate vorkommen, sind wirklich logisch. Sie ergeben Sinn und beanspruchen den Zuschauer auch ab und zu. Jedoch wird immer alles Schritt für Schritt erklärt. Kaum hatte ich meinen Freund gefragt, wieso etwas so ist, wurde es schon bildhaft erläutert. 

Design und Geschichte

Ich liebe den Zeichnungsstil von SteinsGate! Die Farben sind dezent und nicht so knallig und grell wie in anderen Animes, was mir sehr gefällt. Die Charaktere haben ebenfalls ein recht schlichtes Design, aber es passt unglaublich gut in den Anime hinein. Oft sind die Kleider die Markenzeichen der Charaktere.
Von der Story will ich euch nicht viel verraten. Ich wusste auch nur grob, dass es um Zeitreisen geht. Obwohl die erste Folge extrem verwirrend ist und ich zuerst dachte „Das schau ich bestimmt nicht weiter!“, überwand ich mich, die zweite Folge zu schauen. Ab dann ging es bergauf. Der Anime ist nicht nur lustig mit einem guten Humor, sondern auch tiefgründig und zeitweise düster und traurig.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich diesen Anime liebe. Mit 24 Folgen hat er eine gute Länge. Das einzige, was ich ein wenig bemängle ist das Ende. Die Macher versuchten ein Happy End reinzubringen, obwohl das gar nicht nötig war. Manche Animes oder auch Filme brauchen kein Happy End, es passt einfach nicht zum Rest der Geschichte. Allerdings kann ich einem so guten Anime ein solches Ende verzeihen, da der Rest einfach super ist.

Schaut euch Steins Gate an, wenn ihr auf lustige und liebenswerte Charaktere steht, mit einer tollen Geschichte von Zeitreisen und das ganz noch viel Witz aber auch Trauer erhält!

 

El. Psy. Congroo.

xo-Julias-300x120

Das Bild stammt von der Webseite hulu.com
Written by Julia

Leave a Comment

Meine Meinung dazu: