Hallo zusammen!

Um dieses Buch herrscht zurzeit viel Wirbel. In anderen Bücherblogs wird viel davon geschwärmt. So musste ich nicht zweimal überlegen, ob ich das Buch kaufe, als ich es in einem Bücherladen entdeckte. Es war eines dieser Bücher, von denen ich einfach wusste, dass sie mir gefallen würden. Mein Gefühl behielt recht und so verschlang ich das Buch innert weniger Tage.

Klappentext

Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie – jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

Zur Story

Monster, Magier, Menschen und Pixies. Cloudburst Falls ist eine wundervolle Stadt und ich kann verstehen, weshalb es eine riesige Touristenattraktion ist. Was ist an Magiern und Monstern denn nicht faszinierend?
Die Menschen sind aber auch nicht ganz ohne, denn es gibt einige, die ein gewisses Talent haben, sei es Geschwindigkeit, Stärke oder Heilung. Trotz dieser Fantasyelemente ist es nicht übertrieben geschildert. Man kann sich gut vorstellen, das solch eine Stadt irgendwo in Amerika existiert. Ich mag das sehr, denn so wirkt die Geschichte gleich realer.

Die Story an sich wirkt wie ein Gangster-Film; eine nicht endende Familienfehde, in denen die Familien vor nichts zurück schrecken. Lustigerweise sieht das Lila genauso und macht oft Spässe darüber, wie alles einer Mafia gleicht. Obwohl die Geschichte zunächst langweilig klingen mag, wird es genau das nicht. Es hat eine gute Dosis an Action und Alltag, es wirkt nie zu vollgestopft mit Kämpfen oder Diebstählen. Die Autorin wusste genau, wann es wieder einen Kampf benötigte und wann eine ruhigere Textstelle nötig war.

Nach ein paar Kapiteln erfährt man mehr von Lila und ihrer Hintergrundgeschichte. Zu ihrer Mutter werden immer nur wage Andeutungen gemacht, doch man kann sich in etwa vorstellen, was mit ihr geschah. Lila vermisst sie und das spürt man gerade zu. Zu ihrem Vater erfährt man jedoch kaum etwas. Ich denke, die Autorin hebt sich das für die folgenden Bände auf.

Schreibstil

Jennifer Estep schaffte es schon auf der ersten Seite, mich zu packen und ins Buch reinzuziehen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Man wird mitten in die Jagd über die Dächer hineingezogen und ist so mittendrin. Trotzdem war man von den Geschehnissen nicht überrumpelt und die Welt von Cloudburst Falls wurde in einem guten Tempo näher gebracht. Ich finde Cloudburst Falls wahnsinnig faszinierend. Pistolen oder Gewehre sind verboten, weshalb alle Bewohner der Stadt mit Schwertern, Dolchen und Wurfsternen herumlaufen. Trotzdem spielt die Geschichte in der Gegenwart ab, es gibt Handys, Fernseher. Und natürlich auch Monster.

Charaktere

Wie so oft kommen viele sympathische Figuren im Buch vor. Die Protagonistin Lila mochte ich von Anfang an. Obwohl sie sich knallhart verhält und auf sich alleine aufpassen kann, ist sie froh, einen Freund wie Mo zu haben. Man kann Lilas Gedankengänge gut nachvollziehen und so wirkt sie authentisch.

Die restlichen Charaktere ergänzen sich gut und es hat von jeder Sorte etwas dabei. Mo ist mit seinem Krimskramsladen recht kurrlig. Während Felix ein riesiges Plappermaul hat, bevorzugt es Oscar, der Pixie, lieber alleine zu sein. Die Monster und Pixies passen gut in die Geschichte hinein und verpassen der Geschichte einen zusätzlichen Charme.

Fazit

Ich hatte viel Freude daran, “Black Blade – das eisige Feuer der Magie” zu lesen. Es besitzt eine gut ausgeglichene Porition an Action, Fantasiewesen und Spannung. Den nächsten Band werde ich mir auf jeden Fall kaufen! Anfangs Mai soll er hierzulande erscheinen, genug Zeit also um andere Bücher von meinem SuB (Stapel unglesener Bücher) abzubauen. Dank den authentischen Charakteren, der verzauberten Touristenattraktion Cloudburst Falls, den Monstern und dem Schreibstil gebe ich diesem Buch volle 5 von 5 Punkten.

Der Schreibstil der Autorin hat mich neugierig auf ihre anderen Bücher gemacht. Also landet auch der erste Teil der Mythos Academy Reihe auf meine Leseliste. “Frostkuss” heisst das schöne Buch und ich bin gespannt, ob mir das Buch ebenfalls so gut gefallen wird, wie “Black Blade” es getan hat.

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Written by Julia

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